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Kaiserstuhl Touristik e.V.
Tourist Information
Bachenstraße 38
79241 Ihringen am Kaiserstuhl
Tel.: 0 76 68 / 93 43
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Geschichte

- Ihringen am Kaiserstuhl
- Ortsteil Wasenweiler
- Das Salomonische Urteil zu Ihringen
- Die Geschichte des Lilienhofs
- Der Kaiserstuhl
Ihringen am Kaiserstuhl
Schon im Jahre 962 wurde in Ihringen der Weinbau praktiziert und war schon damals eine beachtliche Rebengemeinde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt ebenso aus diesem Jahr. Als strategisch wichtiger Punkt durch die Nähe zur französischen Grenze wurde die Gemeinde mehrfach in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Anfang des 19. Jahrhunderts und dem Anschluss an die Markgrafschaft Baden-Durlach entwickelte sich die Gemeinde zu einem blühenden Gemeinwesen. 1974 wurde die Gemeinde Wasenweiler im Zuge der Gemeindereform als Ortsteil angegliedert. Sehenswert ist der Stockbrunnen und die evangelische Pfarrkirche mit künstlerisch gestalteten wertvollen Fensterbildern von Valentin Feuerstein. Sie enthalten Bildmotive aus dem Neuen und Alten Testament u.a. das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Führungen und Besichtigungen auf Anfrage.
Ortsteil Wasenweiler
Die erste urkundliche Erwähnung Wasenweilers stammt aus dem Jahre 1.000 n. Chr. Trotz der Nähe zu Ihringen nahmen die geschichtliche Entwicklung und auch die territoriale Zugehörigkeit lange Zeit einen anderen Verlauf. An historischen Gebäuden stehen in Wasenweiler noch das alte Pfarrhaus und ein ehemaliges Wasserschloss sowie eine kunsthistorisch bedeutsame Kapelle. Von außen eher schlicht verbirgt die St. Vituskapelle einen wahren Kunstschatz. In einem überlebensgroßen Gemälde zieren die Apostel die Chorwandung und in über 20 Bildern wird die Lebensgeschichte des St. Vitus dargestellt.
Das Salomonische Urteil zu Ihringen
Es haben um´s Jahr 1500 die Bauern zu Ihringen ein so närrisches Urteil gegeben, als einem Müller daselbst ein Esel in einen Weingarten entlaufen war und Trauben gefressen hatte. Darüber ging vom Inhaber des Weingartens Ladung vor Gericht; Red´und Antwort ist gehört worden. Da haben die Richter daselbst zu Recht erkannt, wofern der Esel im Weingarten niedergesessen und den Schaden gethan habe, und das genugsam bewiesen werden mag, soll der Müller nach Erkenntnis für ihn büßen; wofern aber der Esel nit niedergesessen, sondern allein passando, im Vorbeigehen , die Trauben versucht habe, soll es für ein Ehrtrinkle geachtet werden. Also ist der Kläger mit der Nachforschung bemüht, weil er gründlich nit beweisen kann, ob der Esel gesessen oder gelegen, oder wie er Trauben gefressen.
Zu verschiedenen Anlässen kann man das eigens für den Rechtsspruch kreierte Theaterstück erleben (Ihringer Weintage, Herbstausklang)
Die Geschichte des Lilienhofes
Das Gelände rund um den Lilienhof ist uraltes Siedlungs- und landwirtschaftliches Nutzgebiet. Funde alter Rebmesser und Eselshufeisen belegen, dass es bereits im Mittellalter kultiviert wurde. Man nimmt an, dass sich das Areal während des 30jährigen Krieges aufgrund der starken Entvölkerung der Region wieder bewaldete. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Badische Gesellschaft für Tabakprodukte und –handel (heute Rothändle) den entstandenen Wald wieder in landwirtschaftliche Nutzfläche zu überführen. Einen maßgeblichen Beitrag zur Rekultivierung des Geländes leistete der Agraringenieur Freiherr von Babo. Er errichtete im Auftrag des Grafen Bismarck das Gut Lilienhof mit ca. 280 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Der Gutsbetrieb erwarb sich im 19. Jh. Einen deutschlandweiten Ruf als Gestüt und Weingut. 1975 wurde er aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt und das gesamte Gelände an die Landesforstverwaltung verkauft. Die Bewaldung durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt war die Geburtsstunde des Lilientals in seiner heutigen Form. (Quelle: www.fva-bw.de )
Der Kaiserstuhl
Es gibt viele Theorien woher der Kaiserstuhl wohl seinen interessanten Namen hat: Einige meinen seine Form lasse auf eine Art Thron schließen. Andere meinen ein Herrscher habe keinen Thron gehabt, dann habe man ihm einen Stuhl gereicht seither heißt der Kaiserstuhl eben so. Andere sind der Ansicht ein Kaiser habe die Gegend so schön gefunden, dass er einen Stuhl errichten lies „des Kaisers Stuhl“ um sich niederzulassen.
Der Name stammt vermutlich von einem Karolinger König. „Otto der III“. Dieser hielt im Alter von 14 Jahren im Dezember einen Gerichtstag bei Leiselheim ab. Zunächst hieß die Weinbaugemeinde Königsstuhl später Kaiserstuhl, da Otto vom König zum Kaiser gekrönt wurde.






